Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde

Die TEN verbindet altes Wissen mit aktuellen Erkenntnissen und bietet so einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.

Ganzheitliches Verständnis – TEN erfasst den ganzen Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und orientiert sich an der individuellen Konstitution.

Natürlich heilen – TEN stärkt die Selbstheilungskräfte mit Heilpflanzen, Ernährung, Lebensordnung, Fasten, Ausleitung und Manuellen Therapien.

Altes Wissen – Neu belebt – TEN unterstützt mit traditionellen und modernen naturheilkundlichen Methoden – für Balance, Vitalität und Wohlbefinden.

Die Grundlagen der TEN

Im Mittelpunkt der TEN (Traditionelle Europäische Naturheilkunde) steht die Wiederherstellung der natürlichen Anpassungs- und Regulationsfähigkeit. Dabei spielen Lebensführung, Ernährung, Bewegung und Heilpflanzen eine zentrale Rolle. Ergänzt werden diese durch physikalische und manuelle Therapien sowie moderne, technologiegestützte Verfahren.

Ganzheitliche Behandlung

Die TEN betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Ziel der TEN ist es, das Gleichgewicht der Lebenskraft Vis vitalis zu erhalten oder wiederherzustellen. Im Mittelpunkt steht das Erkennen von belastenden Einflüssen und eingeschränkten Regulationsprozessen. Mithilfe passender naturheilkundlicher Methoden werden diese Störfaktoren gezielt reduziert oder beseitigt, während gleichzeitig die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte nachhaltig unterstützt und gestärkt werden.

Die Historie

Die TEN ist ein seit über 2500 Jahren gewachsenes Medizinsystem, das den Menschen in seiner Ganzheit betrachtet. Ihre Wurzeln reichen bis in die griechische Antike zurück und wurden im Laufe der Geschichte durch bedeutende Persönlichkeiten wie Hildegard von Bingen, Paracelsus oder Sebastian Kneipp weiterentwickelt.

Was ist die Nichtärztliche Alternativmedizin?

Die Alternativmedizin basiert auf einem ganzheitlichen, erfahrungsmedizinischen Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit und ergänzt – je nach individueller Situation – sowohl naturheilkundliche als auch schulmedizinische Behandlungskonzepte. Im Mittelpunkt stehen die Förderung der körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte sowie die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten in ihren Gesundheitsprozess.Die angewendeten Verfahren können darum sowohl alternativ als auch komplementär zu allopathischen («schulmedizinischen») oder weiteren komplementärmedizinischen und -therapeutischen Behandlungen zum Einsatz kommen.

Das Berufsbild

Seit 2014 ist in der Schweiz der Beruf Naturheilpraktiker*in mit eidgenössischem Diplom etabliert. Details dazu finden Sie bei www.oda-am.ch. Mit der Einführung des eidgenössisch anerkannten Diploms für Alternativmedizin wurde ein wichtiger Meilenstein für die Qualitätssicherung und Professionalisierung der Naturheilkunde in der Schweiz geschaffen. Die einheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsstandards gewährleisten eine fundierte Fachkompetenz und stärken das Vertrauen in eine qualitativ hochwertige, verantwortungsvolle therapeutische Begleitung.